Therapeutische FAQ
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Warum eine App in der Psychotherapie?
- Forschungsergebnisse zeigen hohen Zuspruch computergestützter Interventionen bei Jugendlichen und erste Ergebnisse bezüglich Verbesserung des Wohlbefinden durch zusätzliche Unterstützung einer App sind ermutigend
- Durchführbarkeitsstudien bestätigen Einsatz auch bei Patient*innen mit schwerwiegenden Psychiatrischen Erkrankungen
- Jugendliche stark interessiert, aber wenig speziell entwickelte Apps von Fachpersonen
- Vorteile: Zugänglichkeit, Mobilität, niedrige Kosten, 24/7-Support, weniger Stigma
- Besonders geeignet für Psychoedukation (wiederholtes Nachlesen)
- Echtzeit-Assessment von Symptomen und Stimmung bieten genauere, kontextbezogene Daten und weniger Verzerrung. Dies hilft im Sinne von Förderung von Self-Monitoring und besserem Verständnis der Symptome
- App können unterstützen bei gesundem Lebensstil, Therapie-Hausaufgaben, Skills-Training
- Studien zeigen Apps verbessern Medikamenten-Compliance
- Selbstmanagement stärkt Selbstwirksamkeit und Selbstständigkeit
Für welche Patienten ist die App Robin Z geeignet?
Alle Patienten können von der Nutzung der App Robin Z profitieren. Die App ist als zusätzliches Tool neben den therapeutischen Sitzungen gedacht, um die Jugendlichen in ihrem Alltag zu unterstützen. Die App ist so aufgebaut, dass eine individualisierte Nutzung möglich ist.
Kann die App Robin Z eine Psychotherapie ersetzen?
Nein, diese App ist kein Ersatz für eine medizinische Behandlung. Weder beabsichtigt diese App, eine medizinische Behandlung zu ersetzen, noch sollte sie als solche angesehen werden. Diese App ist kein Medizinprodukt im Sinne der Medizinprodukteverordnung der Schweiz (MepV).
Robin Z ist als unterstützendes Werkzeug für die psychotherapeutische Behandlung konzipiert und stellt keine eigenständige Intervention dar. Wir empfehlen den Einsatz der App in Zusammenhang mit einer psychotherapeutischen Begleitung und dass die Benutzung der App in der Therapie fortlaufend rückbesprochen wird.